FD19_KatjaThuerig_Bild1.jpg
 

Der erste und der letzte Atemzug  transformieren das Sein

„Je eher wir den Tod annehmen können, umso mehr Zeit haben wir, vollständig zu leben und in der Wirklichkeit zu sein. Wenn wir den Tod annehmen, beeinflusst das nicht nur unsere Erfahrung des Sterbens, sondern auch die des Lebens.
Leben und Tod sind zwei Seiten desselben Kontinuums. Man kann nicht – was so viele von uns versuchen- zugleich ein erfülltes Leben haben und sich das Unvermeindliche vom Leibe halten wollen.“ 


Joan Halifax

 

MEIN WEG UND HINTERGRUND


Leben an den Schwellen

Meine mir Orientierung gebende Faszination für jene Schwelle zwischen Leben und Tod begann eindeutig mit einem Buch: “Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung“.

Fragen nach dem „Woher, Wohin und was dazwischen liegt“ zogen mich 14-Jährige früh in eine einschneidende innere Auseinandersetzung.

Seitdem prägt mich in meinem Leben eine forschende Erkenntnislust zu dieser Schwelle, die ich im Innen wie im Aussen, in Theorie und Praxis stets vertiefe und erweitere.


Pflege - Begleitung - Care

In meiner Lehrzeit zur Pflegefachfrau mit 20 berührte mich demzufolge im Besonderen der Umgang und die Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen.

Obschon manche Situationen schwierig waren, gab es für mich gleichwohl keine Berührungsängste.
Vielmehr ermöglichte mir meine Ernsthaftigkeit fürs Existenzielle einen offenen Zugang zu diesen Prozessen, deren Schönheit und Heiligkeit mich nachhaltig in ihren Bann zog.

Nach 10 Jahren als in Teilzeit arbeitender Pflegefachfrau und Familienarbeit mit zwei Kindern habe ich den Focus schliesslich auf die Palliative-Care gesetzt und mich darin mit einigen Weiterbildungen spezialisiert.

Einerseits  durch Anstellungen in verschiedenen Institutionen wie Hospize, Palliative-Zentren und vor allem in der ambulanten Palliative-Care und andererseits durch privates Erleben mit Tod und Abschied, habe ich auf dieser Ebene reichhaltige Erfahrungen sammeln können.

Diesen Erfahrungsschatz gebe ich seit einiger Zeit auch als Dozentin für Ehrenamtliche und Pflegefachpersonen weiter, die sich selber rund um die Palliative-Care und das Thema Sterben bilden wollen – eine schöne Tätigkeit!



Leben und Sterben – zwei Seiten einer Erfahrung

Doch begleitet mich eine ebenso grosse Faszination für die Lebendigkeit und das Potential des ganzen Menschen mit all den vielen Aspekten des Seins.

Die Sehnsucht nach freiem Selbstausdruck und das Sprengen von Grenzen für die eigene Entfaltung ist ebenfalls zu etwas ganz Zentralem in meinem Leben geworden.

Dazu habe ich mich intensiv und umfangreich in der körperorientiert-tiefenpsychologischen Arbeit und Therapie der „Core-Energetik“ sowie der „Integrativen Körperpsychotherapie IBP“ weitergebildet.

Hinzu kamen mehrere Jahre fortlaufende Weiterbildung und Assistenz in der Persönlichkeitsentwicklung zu den Themen Liebe, Beziehung, Mann/Frau und Sexualität.

Mein Menschenbild ist ganzheitlich.

Körper, Emotionen und Psyche, durchlichtet mit der eigenen Spiritualität, bilden zusammen die Reichhaltigkeit unserer Erfahrungen ab. Gelingt es auf eine achtsame Weise, sie gemeinsam in Schwingung zu versetzen, ist Transformation in unser schönes Potential möglich.



Erforschen von Dimensionen über das Alltäglich hinaus

Um mich in den Themen Leben und Sterben wirklich kraftvoll geerdet bewegen zu können, brauche ich die Einbindung in ein grösseres Ganzes.

Seit über 15 Jahren bilde ich mich kontinuierlich auch auf dem Feld der Bewusstseinserweiterung weiter.

Dort habe ich im holotropen Atmen und in der Meditation wertvolle Instrumente und Ansätze gefunden, die meine ganzheitliche Sicht der menschlichen Ent-Wicklung im Sinne einer “Journey to the core“ fühlbar machen.

Durch die Arbeit mit Schwerkranken und Sterbenden, bin ich selber immer wieder mit meiner Endlichkeit konfrontiert. Dies fordert mich in meiner Präsenz und Tiefe heraus und lässt mich ab und zu die Frage stellen, was wäre wirklich noch wichtig, falls ich nur noch ein paar Wochen zu leben hätte.

 

„Das Prinzip Vergänglichkeit kann uns Struktur, wenn es bejaht wird, vielleicht sogar Halt geben.“

Luise Reddemann

 
IMG_5637_edited.jpg

CURRICULUM

Dozentin bei der Caritas Luzern „Begleitung in der letzten Lebensphase" seit 2017

Seit 2010 Anstellungen in Hospiz light-house Zürich, akuter Palliativ-Care Abteilung Affoltern am Albis, mobiles Palliativ-Care Team Brückendienst Luzern

Seit 2017 eigenes zwei-tägiges Seminar „Im Leben dem Sterben begegnen“

1-jähige Weiterbildung „Spiritual Care“ Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn

Weiterbildung Palliative-Care HöFa Aarau, CAS St. Gallen 2009 – 2011

„Körper und Psyche in Therapie“ eigene Praxis 2004-2010 Luzern

Paartherapie Ausbildung IBP Zürich 2006

Ausbildungen in Körperorientierter Therapie Core-Energetik 1998-2002

Weiterbildungen und Assistenz von 2000-2009 in Liebe-Beziehung und Sexualität (tantrische Schule)

2003-2017 Teilnahme und Assistenz in verschiedenen Meditationen

Familienarbeit mit zwei Kindern (1995 und 1997)

Ausbildung zur Pflegefachfrau 1988-1991 Luzern

 

„Wir können das Bewusstsein vom Tod nutzen, um unser Leben zu würdigen, um uns zur Selbsterkundung zu ermutigen, um unsere Werte zu klären und um ein grundsätzlich positives Handeln zu entwickeln.“

Ostaseski

 
FD19_KatjaThuerig_Bild2.jpg

MEDITATIONEN

Finde Heimat in deinem eigenen Herzen.

Durch ein geführtes, besonders tiefes Atmen über mehrere Stunden, unterstützt von öffnender Musik, kommen wir in eine Bewusstseins-Weitung. Diese ermöglicht uns, Eigen-Grenzen aufzulösen, sie zu überschreiten, und dadurch neue Bewusstseins-Räume zu betreten.

Dieser Vorgang kann auch als Sterben von Facetten unseres Egos empfunden werden, um in etwas Grösseres hineinfliessen zu können und so eine spirituelle Dimension zu erfahren.

Je nach Verlauf der Meditation können wir auch aktuelle persönliche Themen angstfreier betrachten und klarer fühlen. So kann es gelingen, Zusammenhänge neu zu ordnen und alte belastende Geschichten auf eine befreiende Weise in den Fluss des Lebens zu integrieren.

Es besteht die Möglichkeit einen besseren Zugang zu verdrängten schwierigen Gefühlen zu bekommen, aber auch verborgene Fähigkeiten und Potentiale zu erforschen und zu erkennen.

Beziehungen können mit einer unverfälschten inneren Klarheit, mit Herzlichkeit und Empathie durchlebt werden. Ein verbindender Dialog und Kontakt kann stattfinden und ermöglicht Begegnungen auf einer tieferen Ebene.

Eines der wichtigsten Ebenen im ganzen Prozess ist das Erleben der Selbstliebe. Haben wir diese einmal wahrhaftig mit offenem, berührbaren Herzen gefühlt, ist es nun möglich, sich dem Einverstanden-Sein mit sich selbst in täglichem Üben anzunähern – eine wahrlich essentielle Erfahrung!

Die Meditationen werden in Einzel- oder auch in Gruppenerfahrungen gestaltet.

Doch auch Paaren bietet diese Art von Meditation die wertvolle Möglichkeit, ihre Paar-Themen und Dynamik in tieferen Schichten zu betrachten. Indem sie sich damit mutig und liebevoll auseinandersetzten, gelingt eine nähere Verbindung miteinander.

Durch meinen beruflichen Hintergrund und dank über 15 Jahre Erfahrung in diesem Setting, begleite ich jeden einzelnen Menschen in seiner Individualität achtsam und biete einen klaren und  geschützten Rahmen.

Ein Vorgespräch dient für ein gegenseitiges Kennenlernen, zum Besprechen der Themen, der Absicht und den nötigen Informationen dazu.

Die nächsten Gruppendaten sind anzufragen.
Auch Einzel-und Paararbeit auf Anfrage in Berlin.

 

„Ein intensives Nachdenken über den Tod wird sich nicht nur darauf tief und positiv auswirken, wie wir sterben, sondern auch darauf , wie wir leben.“

Ostaseski

 

SEMINARE – SCHULUNGEN

Seminare für Privatpersonen:

Zweitägiges Seminar:  „Im Leben dem Sterben begegnen“ (siehe Flyer)


Schulungen in Palliative-Care:
Mein Angebot richtet sich an verschiedene Einrichtungen wie Heime, Spitex, Pflegewohnungen usw.
Gerne biete ich auch Vorträge in verschiedenen Kontexten an.


Mögliche Themen:
    •    Was ist Palliative-Care
    •    Kommunikation mit Sterbenden
    •    Bedürfnisse Sterbender und deren Angehörigen
    •    Spiritualität im Kontext von Sterben und Abschied
    •    Verschiedene Phasen des Sterbeprozesses
    •    Pflegerische Themen bei Sterbenden und Symptom-Management
    •    Selbstfürsorge von professionellen Pflegenden und pflegenden Angehörigen
    •    Bedeutung und Handhabungen von Patientenverfügungen und Sterbehilfs-Organisationen

FD19_KatjaThuerig_Bild3.jpg
 

BEGLEITUNG FÜR STERBENDE UND DEREN ANGEHÖRIGE


Sterben ist kein Spaziergang, wie dies die Geburt auch nicht ist.

Sterben kann ein Gang durch tiefe Täler und atem-raubende Höhen sein.
Und dies betrifft gleichermassen die Angehörigen.
Auch sie können verunsichert, verzweifelt, traurig und vielleicht auch wütend sein, dass sie gezwungen

sind los-zu-lassen.

Durch meine jahrelange Erfahrung als professionelle Palliativ-Care Pflegefachfrau, biete ich ihnen eine sorgsame, herzvolle und unterstützende Begleitung in allen Situationen an, wo sie mit Sterben und Abschied konfrontiert sind.

Dies kann stattfinden in:

    •    einem Erstgespräch
    •    Hilfe bei Entscheidungsfindungen
    •    klärenden Gesprächen über Körpersymptome, Seelisches und Spirituelles
    •    Vergangenheits- Betrachtung von Schönem und Schwierigem

    •    Betrachtungen „was gibt es noch zu erledigen, zu tun, zu sagen?“

  •    Was brauchen die Angehörigen?

    •    Beratung über unterstützende Organisationen und Hilfsmittel  
    •    Sein in Stille und Begleitung ins innere Fühlen

FD19_KatjaThuerig_Bild6.1.jpg
 

„Wir sind nicht Menschen mit spirituellen Erfahrungen, sondern spirituelle Wesen mit einer menschlichen Erfahrung.“

 

COACHING


Mein Coaching-Ansatz ist inspiriert von verschiedenen Methoden, die Körper, Geist, Emotionen und die Spiritualität mit einbeziehen.

Eine Auswahl meiner Methoden ist:

    •    Tiefen-Atmung und Bewusstseins-Weitung
    •    Körper -und Wahrnehmungsübungen über Atem und Bioenergetik
    •    Begegnung mit dem Kind in mir
    •    Schatten- und Projektionsarbeit
    •    Begegnung mit meiner Geschichte und Familie (Mutter/Vater)
    •    Spiegelungen
    •    Arbeit mit Nähe und Distanz
    •    Stille- und Bewegungsmeditationen
    •    Herzarbeit (Jouney to the core)
    •    Visualisierungen
    •    Begleitung zu Aufbahrungsräumen und ans Sterbebett

Mein Wirken ist eng verwoben mit der aktiven Auseinandersetzung meines eigenen Lebensweges.
Das intensive Reflektieren biografischer Elemente und Lebensphasen fliesst ebenso in die Beratung hinein wie auch das Hinterfragen und Anschauen von aktuellen Lebensthemen.
Dies wird gekoppelt mit den feinen Wahrnehmungen unseres sensiblen Instruments „Körper“.  Das Bewusst-Geschaute und Erfühlte kann so besser in den Alltag verankert werden.

Stets bin ich von meinem Herzen ausgerichtet und betrachte jeden Menschen in seiner Essenz als lichtvolles und göttliches Wesen.

Eingebettet in dieses Feld begleite ich Menschen z.B. zu folgenden möglichen Themen:

    •    Ich drehe immer die gleichen Schlaufen, mit den immer wiederkehrenden gleichen Themen
    •    Mein Chef übersieht mich, ich fühle mich nicht ernst genommen
    •    Der Zugang zu meiner Sexualität fühlt sich abgeschnitten an
    •    Mein Partner und ich sind unglücklich
    •    Ich habe meine Mutter verloren und komme damit nicht zurecht
    •    Wie soll ich meinem sterbenden Vater begegnen?
    •    Was heisst es Frau/Mann zu sein? Was ist weiblich?
    •    Ich fühle mich einsam und nie gut genug
    •    Ich habe Angst vor dem Sterben und dem Tod
    •    Ich kann mich schlecht abgrenzen, bin ein Ja-Sager

Es ist mir eine Freude, Menschen in ihrem Prozess zu begleiten und ihnen auf Augenhöhe unserer gemeinsamen Lebenserfahrung zu begegnen und zusammen in Berührung zu sein.

 

KONTAKT

Ich freue mich auf ihre Kontaktaufnahme. Gerne erreichen Sie mich auch unter:


+41 76 520 06 75
kthuerig@bluewin.ch