
HOLOTROPES ATMEN
Erweitertes Bewusst-SEIN
Holotropes Atmen ist eine besonders intensive Form von Breathwork:
Ich lade Dich ein, mehr von Dir selbst zu entdecken – körperlich, emotional und darüber hinaus.
Diese tiefgehende Atemmethode aus der transpersonalen Psychotherapie kombiniert bewusst beschleunigtes, intensives Atmen mit unterstützender Musik und achtsamer Begleitung. Dadurch kann sich Dein Bewusstsein erweitern und ein Zugang zu tieferen inneren Ebenen entstehen. Unverarbeitete Gefühle oder abgespaltene Erfahrungen dürfen wieder in Bewegung kommen, bewusst gefühlt und Schritt für Schritt verarbeitet und integriert werden.
Durch das dynamische Ein- und Ausatmen verändert sich Dein inneres Erleben: Dein Körper wird stärker mit Sauerstoff versorgt, die Wahrnehmung weitet sich und Du kannst Emotionen wie Trauer, Wut, Angst oder Scham auf eine neue, oft befreiende Weise erleben. Das hilft, innere Spannungen zu lösen, emotionale Blockaden zu lockern und mehr Klarheit für aktuelle Lebensthemen zu gewinnen.
Viele berichten dabei von einem Gefühl tiefer Entspannung, innerem Frieden oder auch von intensiver Lebendigkeit und Verbundenheit. In manchen Momenten kann sich sogar ein transzendentes Erleben öffnen – ein Gefühl von Weite, Einheit oder „mehr als ich selbst sein“.
Die ausgewählte Musik spielt dabei eine wichtige Rolle: Sie unterstützt den Prozess, öffnet innere Räume und hilft Dir, Dich ganz auf Deine Erfahrung einzulassen. Die Atemarbeit wird durch achtsame körperliche Impulse meinerseits vertieft.
Intensives Atmen steht in einer langen Tradition: Atemtechniken wurden bereits in alten Kulturen genutzt. Der Psychiater Stanislav Grof hat bewusstseinserweiterndes Atmen erforscht und zu Holotropem Atmen weiterentwickelt.
Aktuelle Studien zu Breathwork zeigen, warum diese Praxis so kraftvoll sein kann: Intensives Atmen über einen längeren Zeitraum beeinflusst das autonome Nervensystem, kann Stress reduzieren, die Emotionsregulation verbessern und veränderte Bewusstseinszustände fördern. Forschungen deuten darauf hin, dass dabei Netzwerke im Gehirn aktiviert werden, die auch bei Meditation oder psychedelischer Therapie eine Rolle spielen – was den Zugang zu tiefen Einsichten und emotionaler Verarbeitung erleichtern kann.
Unter diesem Link (https://www.nature.com/articles/s44271-025-00247-0) findest Du einen aktuellen Artikel „Decreased CO2 saturation during circular breathwork supports emergence of altered states of consciousness“, der die Ergebnisse einer Studie zu Circular Breathwork, Vergleich von Holtropic and Conscius-Connected Breathwork zusammenfasst. Zitat aus der Zusammenfassung:
„Zusammenfassend deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass Breathwork das Wohlbefinden wirksam steigern kann. Wir haben festgestellt, dass solche Verbesserungen offenbar sowohl durch physiologische als auch durch erfahrungsbezogene und psychosoziale Mechanismen gestützt werden, von denen einige denen ähneln, die bei einer durch Psychedelika unterstützten Therapie zum Tragen kommen. Zu diesen Parallelen gehören ähnliche alternative Bewusstseinszustände (ASC), deren Tiefe nachfolgende Verbesserungen des Wohlbefindens prognostiziert, sowie die modulierende Funktion von Set und Setting…“

Atmung in der Gruppe
In der Gruppe zu atmen hat den Vorteil, dass wir uns gegenseitig anregen und die Prozesse intensivieren. Auch ist es stets wertvoll, die eigenen Erfahrungen mit anderen zu teilen und auf diesem Weg verschiedene Perspektiven zu hören und zu erleben.
In der Gruppe schaffen wir einen geschützten Rahmen, in dem wir achtsam und wohlwollend miteinander umgehen. Vor und nach der Atmung gibt es ausreichend Zeit und Raum für Austausch und Fragen und vor allem für das Integrieren der Erfahrung ins tägliche Leben.
Die Session dauert ca. 3,5 Stunden, inklusive Ankommen, Atmung und Austausch/Integration. Die Gruppen bestehen aus 4-12Teilnehmenden.

Atmung in der Einzelsession
Bei der Einzelatmung kann ich Sie sehr intensiv in Ihrem Prozess begleiten. In einem Vorgespräch schauen wir, wo und wie Sie im Leben stehen, was Sie beschäftigt, was Schwierigkeiten macht, was eventuell angeschaut werden möchte und bereiten uns so auf die Atmung vor. Es ist auch durchaus möglich, ohne bestimmte Themen in die Atmung einzusteigen und zu schauen was einem dabei begegnet.
Im Nachgespräch betrachten wir die Atemerfahrung, die Empfindungen und Themen, die erlebt wurden und schauen gemeinsam, wie dies in das aktuelle Leben eingewebt werden kann.
Die Atmung selber dauert etwa 90 Minuten. Insgesamt muss mit bis zu 3 Stunden gerechnet werden.
Einzel-Atmung nach Vereinbarung in Luzern (CH) und Berlin



