Memento mori

Im Leben dem Sterben begegnen - Seminar

«Je eher wir den Tod annehmen können, umso mehr Zeit haben wir,

vollständig zu leben und in der Wirklichkeit zu sein.
 Wenn wir den Tod annehmen,

beeinflusst das nicht nur unsere Erfahrung des Sterbens, sondern auch die des Lebens.
Leben und Tod sind zwei Seiten desselben Kontinuums.

Man kann nicht – was so viele von uns versuchen – zugleich ein erfülltes Leben haben

und sich das Unvermeidliche vom Leibe halten wollen.»
(Joan Halifax)


Diese so klaren Aussagen von Halifax berühren mich immer wieder von Neuem und die Wahrheit darin lässt mein Herz schneller schlagen.

Obwohl wir uns als hochentwickelte Gesellschaft sehen, ist sind das Sterben und der Tod ein Tabu

er ist deshalb etwas so Schwieriges geworden, weil «Jungbleiben, Leistung, Prestige, Kapitalismus,

die Abspaltung von der Natur, die Hochleistungsmedizin, die den Tod als Feind hat, u.v.m.»

sich in den letzten Jahrsehnten rasant entwickelt haben.
 
Wir haben grosse Angst vor dem Unbekannten und nicht Kontrollierbaren, vor dem Mysterium Sterben und Tod, dass wir alles tun, um damit nicht in Berührung zu kommen.
Doch das menschliche Leben ist nicht zu trennen von Verletzlichkeit und Endlichkeit. Es ist ein hoher Preis den wir zahlen, wenn wir uns so verhalten, als ob es den Tod nicht gäbe.

Es ist der Preis der Lebendigkeit und der Freude des gegenwärtigen Da-Seins.

« Menschen können nicht dauerhalft ihren Frieden mit dem Tod machen, ohne irgendeine Form

von Transzendenz.»
Wie können wir in der Angst vor dem Sterben und dem Tod entspannen

und uns, wie Buber sagt: «In Gottes Hand fallenlassen?»
 

Was meinst du dazu?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

«Memento mori – Erinnere dich des Todes» oder auch
«Im Leben dem Sterben begegnen» soll das Thema sein.


Und wer ist die «Zielgruppe»?

ALLE,

ob jünger oder älter, die sich mutig und neugierig dem Thema stellen möchten, um gleichzeitig

über das Leben zu lernen.
Du wirst besser vorbereitet sein, wenn jemand in deinem Umkreis Richtung sterben geht,

dich sicherer und weniger hilflos fühlen. Und den Mut entwickeln vermehrt übers Sterben zu reden

und dich mit deinen Liebsten darüber auszutauschen.

Das Seminar ist so aufgestellt, dass es zwei verschiedene Teile gibt, die jeweils in einander fliessen:

Zum einen erachte ich den Wissenstransfer übers Sterben und den Tod als zentral, so können wir uns herantasten und den Geist beruhigen:

Was geschieht wenn wir sterben? Auf der körperlichen, emotionalen und auch spirituellen Ebene.

Wie können wir mit Sterbenden kommunizieren? Was ist dabei wichtig und hilfreich?
Und wie ist das mit der Selbstbestimmung im Sterben, mit der Autonomie und den Entscheidungen am Lebensende?
Was ist, wenn jemand nicht mehr leben will und Sterbehilfe beanspruchen möchte?
Abschied am Totenbett und Trauer


Zum anderen werden wir uns unserer eigenen Sterblichkeit widmen mit:

«Übungen» fürs Sterben (Visualisierende Meditationen)
Kontemplation zum Thema
Filmausschnitte
Texte, Bilder und Musik
Und uns zum Beispiel die Frage stellen: «Wenn du Morgen sterben würdest, was täte dir leid nicht gelebt zu haben?»


Damit wir gut ins Thema eintauchen können, findet das Seminar an ganzen Tagen statt.


 

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